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Monatsrückblick Juli & August 2017


Bücher: 8 | Hörbücher: 5

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Gelesen & Gehört

Bücher

„Geständnisse“ von Kanae Minato war ein Buch, auf das ich vorab sehr gespannt war. Selbst im nachhinein gesehen, gehört das Buch mit Abstand zu den Büchern in meinem Leben, die mich am meisten runtergezogen hat: So destruktiv fand ich die Handlung und die Message der Geschichte. Ich kann die Begeisterung zu diesem Buch absolut nicht nachvollziehen.

„Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom hat mich sehr berührt. Der an ALS erkrankte ehemaliger Collageprofessor Morrie spricht mit seinem ehemaligen Studenten Mitch über das Leben und hat dabei sehr lebensfrohe Gedanken. Das Buch beruht auf realen Gesprächen und animiert sehr zum nachdenken über sein eigenes Leben. Morries Lebenseinstellung trotz seiner schweren Krankheit ist sehr bewundernswert.

Astrid Lindgrens „Mio, mein Mio“ kannte ich bisher nicht. Leider haben mir die häufigen sprachlichen Wiederholungen und die im Gegensatz zu „Ronja Räubertochter“ oder „Brüder Löwenherz“ sehr einfach gehaltene Sprache etwas gelangweilt. „Mio, mein Mio“ gehört für mich somit nicht zu Lindgrens besten Werken. Vielleicht muss man damit aufgewachsen sein?!

„Geborene Freaks“ von Andrew Kaufman war ein kurzweiliger Roman in dem fünf „verfluchte“ Geschwister zu ihren Wurzeln finden.

„Heimkehren“ von Yaa Gyasi zählt für mich wegen des Aufbaus als Familiengeschichte über mehrere Generationen und den darin zu Wort kommenden oftmals sehr sympathischen Charakteren zu meinen Jahreshighlights 2017. Man lernt viel über die Geschichte der Sklaverei ohne das Gefühl zu haben, ein Geschichtsbuch vor sich zu haben. Unbedingt lesen!

„Underground Railroad“ von Colson Whitehead ist u.a. wegen des gewonnenen Pulitzer Preises in aller Munde und erzählt wie „Heimkehren“ über die Schicksale der amerikanischen Sklaverei im 19. Jahrhundert. Die Distanz zu den Charakteren und die fiktive Underground Railroad waren aber leider nicht ganz, was ich mir von dem Buch erhofft habe.

„Töte mich“ von Amélie Nothomb hat mich trotz der Kürze mit seinen 112 Seiten sehr amüsiert. Es liest sich wie ein opernhaftes Märchen und der Schlagabtausch zwischen den Protagonisten macht Spaß mitzuverfolgen.

„Todesreigen von Andreas Gruber ist der vierte Teil der Sneijder/ Nemez-Reihe und leider überhaupt nicht mehr auf dem Niveau der Vorgängerbände. Ich hoffe aber, dass die neue Ausrichtung sich auf die Folgebände positiv auswirkt und dies eine Ausnahme war. Achtung, Spoiler innerhalb der Rezension!

Hörbücher

Der vierte und letzte Teil der OstenArd-Reihe von Tad Williams war „Der Engelsturm“. Ich liebe die Reihe nach wie vor und bin froh, dass ich nun auf die im September erscheinende Fortsetzung „Der letzte König von Osten Ard: Die Hexenholzkrone“ gut vorbereitet bin.

Die Mr. Mercedes-Reihe von Stephen King, die mit „Finderlohn“ und „Mind Control“ abschließt war von David Nathan excellent gelesen. „Mr. Mercedes“ stellt für mich aber das stärkste (Hör-)buch der Reihe dar.

„Bis du stirbst“ von Michael Robotham: Eigentlich sind Robotham-Thriller immer sehr unterhaltsam, das Hörbuch konnte mich aber wegen der vulgären Sprache und der nicht ganz so neuen Geschichte (Junge tut alles um Mädchen zu retten) überhaupt nicht begeistern. Vielleicht lag es auch daran, dass es kein Joe O’Loughlin-Band war?! Schade!

Sonstiges

  • Mein drittes Heymann BücherAbo-Unboxing habe ich im Juli veröffentlicht
  • Vom 01.07 – 20.08 habe ich bei der SuBdenSommer-Aktion mitgemacht. Hier findet ihr die Aktionsseite mit meinem Status.
  • Ich habe die Lovelybox gewonnen! Was drin war, beschreibe ich in diesem Blogpost.

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