Lesetipp: Das Nebelhaus

Ich hab hier einen tollen Lesetipp: Das Nebelhaus von Eric Berg:

Auf Hiddensee ereignet sich ein Amoklauf während des Wiedersehens von vier Jugendfreunden. Zwei Jahre später soll die Journalistin Doro Kagel über den Fall berichten und arbeitet – in Abwechslung mit Rückblenden der Ereignisse – das Geschehene auf.

Das Besondere an dem Buch ist, dass man als Leser bis zum Schluss nicht weiß, wer von den Freunden auf Hiddensee überhaupt gestorben ist. Zwar liest man zum Teil in der Ich-Perspektive der Journalistin, aber die Opfer und die Details werden bis zur Auflösung nicht erwähnt. Das Buch hat Spaß gemacht und ist spannend bis zur letzten Seite.

3 Antworten

  1. Katharina sagt:

    Würdest du sagen, dass sich diese Darstellungs-Art, dass der Leser bis zum Schluss nichts weiß, sich von anderen Krimis abhebt?
    LG Katharina
    #litnetzwerk

    • jemima sagt:

      Hallo Katharina,

      definitiv! Mir ist das sofort gar nicht aufgefallen, dass ich dieses Wissen gar nicht hatte. Für die Geschichte hat es gut funktioniert & es ist eins meiner Thriller-Highlights der letzten Jahre. ich warte sehnsüchtig darauf, dass der Autor weitere Bücher rausbringt.

      Viele Grüße,

      Jemima

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